Piercings
Oft kreisen die Gedanken eines Piercingwilligen um die Frage, ob der bevorstehende Eingriff Schmerzen bereiten wird. Ja!!!
Aber lass Dir dadurch bitte nicht den Mut nehmen, denn es ist wie Blut abnehmen.
Piercings im Mundbereich, diese verstehen sich als Schleimhautbereich, werden oberflächlich (mit einem Xylocain-Spray) betäubt - nicht möglich bei Augenbrauen-, Ohr-, Nasen- oder Bauchnabelpiercings.
Man hört immer wieder vom Vereisen: Vereisungsspray ist 1. in Österreich nicht mehr erlaubt und 2. würde Vereisungsspray die zu piercende Stelle "schockfrieren", wodurch erheblich mehr körperliche Kraft notwendig wäre, um die Nadel durch die Haut durchzustechen!
Das Piercen ist nicht immer völlig schmerzfrei. Ein kleiner "Pieks" und Deinem Wunschpiercing steht nichts mehr im Wege!
Damit Dein neu gestochenes Piercing gut verheilt und Du lange daran Freude findest, helfen Dir unsere Pflegetipps mit Sicherheit weiter! Ein Piercing braucht seine Abheilphase. Normalfall 2 bis 4 Wochen. Bitte verwendet das angebotene Antisepticum 3 bis 4 mal am Tag, und bei weiteren Fragen stehe ich Euch natürlich gerne zur Verfügung !
Ohren-Piercings:
Ohrläppchen, Helix (oberer Rand der Ohrmuschel), Conch (innere Ohrmuschel),
Tragus (dreieckiger Knorpelvorsprung), Antitragus (dreieckiger Knorpelvorsprung gegenüber Tragus),
Rook/Daith (verschiedene Knorpelfalten), Snug (Knorpelfalte parallel zur äußeren Helix),
Industrial (zwei Piercings meist durch Helix mit langem Barbell verbunden).
Gesichts-Piercings:
Nasenflügel, Septum (Hautabschnitt unter der Nasenscheidewand), Augenbraue – kein Bridge!!
(zwischen den Augen oberhalb des Nasenrückens, da hier zu viele Blut- und Nervenbahnen liegen!)
Mundraum:
Labret (unter der Lippe), Madonna (seitliche Oberlippe), Lippenbändchen, Zunge.
Brustpiercings:
Egal ob vertikal, horizontal oder diagonal.
Bauchnabel:
Oben, unten oder seitlich.