Microblading oder Permanent Make up?

November 24, 2015

Der „neue“ Trend heißt Microblading. Was neu klingt und einen neuen Namen hat, ist jedoch nur eine

weitere Form des PMU (= Permanent Make Up‘s). Die manuelle Methode (Microblading) wurde nämlich

immer für die Augenbrauenschattierung eingesetzt - neu daran ist nur die Zeichnung der Härchentechnik.

Vor einer Microblading-Behandlung sollten Sie sich jedoch ausreichend informieren und abwägen,

wo Ihre Anforderungen liegen.

 

Beim Microblading wird mittels einer Handnadel (Blade) die Haut zuerst eingeritzt und dann die

PMU-Farbe eingebracht. Sehr viel Farbe... denn die PMU-Farbe wird anschließend auf die geöffnete

Haut dick aufgetragen, damit diese in die Hautritze einzieht.

 

NACHTEILE GEGENÜBER EINEM PERMANENT MAKE UP:

 

  1. Man kann nicht über Stichtiefe entscheiden, da man durch den manuellen Druck nicht genau weiß, wie tief man in die Haut einritzt. Mögliche Folgen sind Verletzungen und dadurch bedingte Narbenbildungen.

  2. Nach einmaliger Anwendung verblasst die Farbe schon nach einigen Monaten/Jahren. Womit wir schon bei Punkt 3 sind.

  3. Kosten. Durch regelmäßige Anwendungen summieren sich die Kosten für das gewünschte Ergebnis.

  4. Die Qualität der Nadeln weiß man beim PMU zu schätzen. Hierfür werden in Deutschland gefertigte Nadeln verwendet, die auch dort sterilisiert werden. Diese werden aus hochwertigem medizinischen Spezialstahl hergestellt. Die Blades beim Microblading sind nicht so exakt geschliffen, weshalb sie fast so scharf wie ein Skalpell sind und zu Hautverletzungen führen.

 

Mit diesem Aufklärungsschreiben soll niemand davon abgehalten werden, sich ein Microblading machen zu

lassen. Auch wird von keinem Unternehmen das Können, die Qualität oder der Preis in Frage gestellt. Hiermit

soll lediglich aufgeklärt werden, worin die Unterschiede liegen und welche Risiken zu beachten sind.

 

WAS SPRICHT ALSO FÜR EIN PERMANENT MAKE UP?

 

Bei einem PMU wird auch die Härchentechnik angewendet - das Ergebnis ist täuschend echt, hält lange

und die Haut wird, wie bei einer Tätowierung, nur ein bis zweimal oberflächlich verletzt. Die Kosten sind

überschaubar und sind nur einmalig zu tragen. Weiters werden alle Farben bei der jährlichen Hygieneprüfung

auf ihre Verträglichkeit getestet. Ein wichtiger Punkt beim PMU ist das nötige Feingefühl, damit

die Härchen fein und natürlich wirken, sowie die Machart. Sogenannte „Balken“ wirken unnatürlich und

sehr auffallend - die feine Härchentechnik wirkt dagegen natürlich.

 

 

Gerne berate ich, Jochen Zobernig - Tätowierer & Permanent Make Up Artist seit 1998, Euch in allen

Fragen, Anliegen und Unklarheiten.

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